Projektbeispiele

Was mache ich als Nächstes?

Der Arbeitsplatz einer langjährigen Führungskraft wurde im Zuge einer Fusion gestrichen. Nun stand der Mitarbeiter nach jahrelanger Betriebszugehörigkeit vor der Frage: was mache ich als Nächstes? Wie bei vielen war auch hier das Thema „Employability“, die Beschäftigungsfähigkeit, die eigene Vermarktbarkeit, sträflich vernachlässigt worden. Wir entwickeln zusammen verschiedene Szenarien für die weitere berufliche Laufbahn. Dabei entdeckt der Mitarbeiter im Gespräch Neigungen und Fähigkeiten, die in seiner bisherigen Tätigkeit nicht gefordert waren und somit „verschüttet“ gingen. Gemeinsam erarbeiten wir eine Bewerbungs- und Vermarktungsstrategie und spielen Bewerbungsgespräche durch, um die nötige Verhandlungssicherheit zu trainieren; schließlich lag das letzte Bewerbungsgespräch 24 Jahre zurück. Der Mitarbeiter bewarb sich anschließend erfolgreich in einem eigentlich branchenfremden Berufszweig.

Welcher Führungsstil ist der Richtige?

Ein großes Unternehmen der EDV-Dienstleistungsbranche lässt im Rahmen der Nachwuchs-Führungskräfte Ausbildung im Rahmen eines Workshops einige der TOP-Managementwerke der Literatur (aktuelle und historische) von den Teilnehmern analysieren und anschließend die gewonnenen Erkenntnisse präsentieren. In einer 2. Runde werden, von uns moderiert, die unterschiedlichen Management-Philosophien auf Praxisnähe und Anwendbarkeit in der aktuellen Situation des Unternehmens hin beurteilt. Fazit: ohne das Vertrauen der Mitarbeiter, das sich jeder Chef persönlich erwerben muss, lassen sich keine anhaltenden Erfolge erzielen.

Befördert - und gefördert

Ein Unternehmen der Informationstechnik befördert zwei technische Abteilungsleiter auf die nächsthöhere Managementebene. Außer der bewährten fachlichen Erfahrung der Mitarbeiter sind für die neue Position zusätzliche Qualifikationen erforderlich:
Präsentations- und Überzeugungsfähigkeit, diplomatisches Geschick und Verhandlungstalent, rhetorische Fähigkeiten, Prioritätensetzung in Stresssituationen.
In mehreren Sitzungen werden unternehmensspezifische Situationen im Rollenspiel eingeübt, mit Kamera festgehalten und anschließend nachgearbeitet. Das Resultat: bereits nach kurzer Zeit verhalten sich beide Führungskräfte so, als hätten sie sich schon immer auf der neuen Ebene bewegt.

Wie können wir besser miteinander arbeiten?

Das war die Frage der Mitarbeiter eines bundesweit operierenden Ingenieurbüros mit mehreren Filialen. Alle Mitarbeiter konnten im Rahmen einer anonymen Umfrage ihre Ideen, Probleme, Sorgen und Verbesserungsvorschläge äußern. Die Fragebögen wurden von uns ausgewertet, kategorisiert und nach Prioritäten unterteilt. In moderierten Gesprächen wurden an einem Tag (in einem romantischen Hotel) alle Punkte offen diskutiert. In Workshops entstanden Lösungen für die wichtigsten Probleme wie Abstimmung zwischen den einzelnen Büros, effektivere Projektkontrolle, zivilisierte Kommunikationsformen auch in Krisensituationen, kürzere Meetings und Konferenzen sowie ein einheitlicher Auftritt gegenüber Kunden und Interessenten. Fazit: ein Tag, der sich für alle gelohnt hat.

Alles für den Kunden - im Team

Ein Dienstleistungsunternehmen plant seinen Mitarbeitern und selbstständigen Vertriebspartnern größere Kundennähe zu vermitteln. Gleichzeitig wird angestrebt, Reibungsverluste zwischen verschiedenen Abteilungen des Unternehmens zu minimieren.
Mit einer 2-tägigen Seminarveranstaltung erreichen wir die geforderten Ziele. Am 1. Tag erarbeiten die Mitarbeiter mit Rollenspielen innerhalb des Seminars "Vom Team zum Hochleistungsteam" Lösungen für betriebliche Problempunkte. Am 2. Tag diskutieren die Teilnehmer - aufbauend auf den Erfahrungen des Vortages - Kundenprobleme und Kundenwünsche. Anschließend entwickeln die Mitarbeiter Ideen für ein verbessertes Servicekonzept.

Was erwarten (wir) Kunden in Zukunft?

Der Veranstalter eines jährlich stattfindenden Branchentreffs, ein Verlag, möchte seine Klientel für neue Entwicklungen im Bereich "Kundenpflege" sensibilisieren.
Im Vorfeld der Veranstaltung sammeln wir Eindrücke aus der Branche, indem wir als Scheinkunde auftreten und die Reaktion des Handels auf laienhafte Kundenfragen sammeln und analysieren. Nach einem 1-stündigen Vortrag entsteht, durch die Wiedererkennung des geschilderten Verhaltens, die vom Veranstalter gewünschte Diskussion. Verbesserungsvorschläge werden gesammelt. Weitere Artikel zum Thema erscheinen anschließend regelmäßig in den Publikationen des Verlags.

Die eigene Position überprüfen

Der Inhaber einer großen Versicherungsagentur möchte von einem neutralen "Sparringspartner" seine Ideen zur Kundenbetreuung und Neukundengewinnung prüfen lassen.
In einer 6-stündigen Klausurtagung werden Pro- und Kontra-Argumente offen diskutiert. Dabei entstehende neue Ideen und Gegenargumente werden in die Konzeption integriert. Im Anschluss kann der Kunde die Maßnahmen seinen Mitarbeitern "wasserdicht" vorstellen.

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