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Jürgen W. Goldfuß
MTD
Marketing - Training - Dokumentation
 
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Wer ist Jürgen W. Goldfuß?

Einige Fragen aus verschiedenen Presseinterviews
 
Worin besteht Ihre Tätigkeit?
Im Wesentlichen sind es vier Bereiche mit denen ich mich beschäftigte.
Der erste Bereich (ca. 50 Prozent) sind offene sowie firmeninterne Seminare im Auftrag verschiedener Seminarveranstalter. Hierzu gehören auch Referate und Vortragsveranstaltungen.
Der zweite Bereich (ca. 20 Prozent) ist die Beratung von Unternehmen und Einzelpersonen zu Fragen, die in meinen Büchern behandelt werden. Dabei geht es um die Themen Verhandlungs-Situationen, Marketing, Service, Karriere und Führungsthemen.
Der dritte Bereich (ca. 20%) sind "Schreibarbeiten". Dazu gehören das Schreiben von Büchern sowie Artikel für verschiedene Zeitschriften und Magazine. Mittlerweile wurden über 600 Artikel und Kolumnen von mir veröffentlicht.
Der vierte Bereich (ca. 10%) sind Bühnenauftritte, die dem Bereich Humor zugeordnet werden können.

Wie sind Sie zu Ihrer derzeitigen Tätigkeit gekommen?
Ich habe das Unternehmen 1989 gegründet nach einer interessanten beruflichen Laufbahn als Projektleiter in Belgien und Frankreich, Schulungsleiter, Leiter der Verkaufsförderung, Produktmanager und Marketingleiter.
Der Schwerpunkt der Tätigkeit lag anfangs in der Beratung von kleinen Unternehmen zum Thema Marketing. Parallel dazu entwickelten sich aus Beratungsprojekten und der Zusammenarbeit mit einem großen amerikanischen Seminarveranstalter eine Reihe von praxisorientierten Seminaren für Mitarbeiter und Führungskräfte.
Auf den Führungsseminaren hörte ich oft den Satz: "Was wir hier erfahren haben, das war sehr interessant. Das sollte unser Chef auch einmal hören. Aber der geht ja nie auf Seminare, der weiß ja schon alles."
Als Marketingmensch dachte ich: wenn die Chefs nicht zu dir kommen, dann gehst du zu den Chefs - ins Wohnzimmer oder ins Büro. Und so ist mein erstes Buch entstanden "Endlich Chef - was nun?".
Kurz nach Erscheinen erfolgte bereits der erste Nachdruck. Das bestätigte mich in meiner Idee, weitere Ratgeber zu schreiben. Zum Teil kamen die Verlage mit Themen auf mich zu, zum Teil bot ich den Verlagen meine Themen an.  So sind mittlerweile 13 Titel entstanden, mit Sonderausgaben und Übersetzungen sind es nun über 20 Titelseiten. Alle Bücher sind übrigens ohne "Ghostwriter" entstanden.
Nebenbei bin ich Inhaber des Europapatents DEMOSTICK (www.demostick.info).

Was würden Sie als eine Ihrer Stärken betrachten?
Nun, so banal es klingt, ich kann gut zuhören. Das gibt meinen Gesprächspartnern nicht nur das Gefühl „Da hört mir einer wirklich einmal zu“, sondern ich erfahre dabei auch eine Menge Hintergrundinformationen, die ganz hilfreich sein können bei anderen Aufgaben. Außerdem kann ich mich recht gut auf Andere einstellen.

Worin unterscheiden Sie sich von anderen Trainern auf dem Markt?
Nun, jeder hat seine eigene Vita und seinen persönlichen Erfahrungshintergrund. Bei mir ist es die internationale Berufserfahrung in den Bereichen Training, Marketing und Projektmanagement. Ich habe einige Jahre in Brüssel und Paris gearbeitet, von wo aus ich EDV-Projekte amerikanischer Hersteller europaweit betreute. Seminare hielt ich in Moskau, Hongkong, USA und ganz Europa. Durch die gelebte Internationalität erhielt ich eine starke Sensibilität für multikulturelle Besonderheiten, die mir noch heute noch im Trainings- und Beratungsgeschäft zugutekommt.
Zusätzlich konnte ich einen reichen Erfahrungsschatz durch die unterschiedlichen Funktionen ansammeln. Hinzu kommt die Erfahrung als Selbständiger, die einen anderen Blickwinkel zum Thema Wirtschaft bietet, als ihn ein angestellter Berater oder Trainer erlebt.
Durch die Kombination Berater/Trainer/Referent ergeben sich interessante Synergieeffekte, von denen meine Kunden und Leser immer wieder profitieren.

Lediglich eine Tätigkeit auszuüben (z. B. nur als Trainer) wäre für mich zu einspurig, birgt auch leicht die Gefahr, in Routine zu verfallen. Last not least bin ich wohl der einzige Trainer, der auch eine Kabarettnummer in seinem Programm anbietet (www.wortundgeige.de).  Und für Unternehmen gibt es das Bühnenprogramm "Goldfuß und Heiderich - Management-Spotlight".

Neu auf der Bühne ist das Humorprogramm "Das Tante-Gertrud-Syndrom - oder lachen bis der Arzt kommt", der absolute Test für die Lachmuskeln.

Welchen Nutzen können Sie einem Kunden bieten der Sie "einkauft", für wen ist Ihr Angebot interessant?
Eigentlich für alle, die das Gefühl haben, geschäftlich oder beruflich noch ungenutzte Reserven zu besitzen und die einen Sparringspartner oder Impulsgeber für sich oder ihre Mitarbeiter einsetzen möchten. Als Externer kann ich im Unternehmen Meinungen frei von Abhängigkeiten äußern und dazu beitragen, dass Ideen und Pläne vor der Realisierung intensiv diskutiert und geprüft werden.

Welchen Auftrag würden Sie auf keinen Fall annehmen?
Das wären z. B. Seminare und Veranstaltungen zum "Ruhigstellen" von Mitarbeitern sowie "Motivationsveranstaltungen" im Stil amerikanischer Wanderprediger, bei denen Erwartungen geweckt werden, die sich im Alltag nicht erfüllen lassen. Meine Meinung zu diesem Thema kann man in meinem Buch „Selber denken kostet nichts“ erfahren. Kurz gesagt: alles, bei dem ich meine persönliche Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen würde, ist kein Thema für mich. Deshalb gab es auch schon den einen oder anderen Auftrag, auf den ich gerne verzichtete.

Was machen Sie am liebsten?
Als einer der Top 100 Speakers in Deutschland/Österreich/Schweiz stehe ich natürlich gern auf der Bühne. (Manche Kollegen bezeichnen mich als eine echte "Rampensau"). Da ich weitestgehend meinen Beruf zum Hobby (und umgekehrt) machen konnte, brauche ich eigentlich keines der klassischen Entspannungshobbys zum Ausgleich. Ich wandere ganz gerne und fühle mich beim Saunabesuch ganz wohl, beides Aktivitäten, bei denen mir die besten Ideen einfallen. Und dann bin ich gerne auch mal faul, beschäftige mich dann mit aktivem Nichtstun.

Welche Entwicklungen erwarten Sie für die Zukunft?
Vorhersagen sind immer schwierig - vor allem über die Zukunft. Aber ganz ernsthaft: wir stehen in einer bisher unbekannten Umbruchsituation. Die gewohnten Wachstumserwartungen lassen sich auf Zeit nicht dauerhaft erfüllen (die Gründe habe ich in meinem Buch "Führen in schwierigen Zeiten" genannt). Wachstum ist bisher immer aus vorangegangener Zerstörung standen - die uns seit 70 Jahren erspart geblieben ist. Dafür befinden uns in einer Art "Wirtschaftskrieg" mit unblutigen, trotzdem getroffenen, Opfern. Hinzu kommt eine Dynamik in der Weltpolitik, deren Auswirkungen wohl kaum vorherbar sind. Von der Politik, egal welcher Couleur, sind im Umfeld der Globalisierung lediglich kosmetische Hilfen zu erwarten. Die sich abzeichnende Zweiteilung der Arbeitsgesellschaft in "Money rich and time poor" und "Time rich and money poor" ist wohl kaum aufzuhalten.
Hartz IV hier war der erste Ansatz, diese Entwicklung halbwegs sozialverträglich zu kanalisieren. Für den Einzelnen bedeutet dies, sich in einem rasch verändernden Umfeld möglichst optimal zu präsentieren und auf die schneller werdende Änderungsgeschwindigkeit einzustellen.
Für Unternehmen bedeutet diese Entwicklung, noch effektiver die eigenen Ressourcen zu aktivieren und schneller und risikofreudiger Entscheidung zu treffen. Es gilt heute mehr denn je der Satz: "Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie noch nie war".

Hier eine Zusammenfassung meiner Aktivitäten: Was macht er eigentlich? und der Flieger (neudeutsch Flyer).

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